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14.30 Uhr "ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT" (2016, 106 Minuten, FSK 0) Mit   „Robbi,   Tobbi   und   das   Fliewatüüt“   über   die   Freundschaft   eines   Jungen   zu   einem   Roboter verfilmt   Gross   das   gleichnamige,   1967   veröffentlichte   Kinderbuch   von   Boy   Lornsen,   das   1972 bereits   als   vierteiliger   TV-Puppenfilm   umgesetzt   wurde.   Der   rothaarige   Drittklässler   Tobias Findteisen,   Rufname   Tobbi,   wird   in   der   Schule   gehänselt.   Freude   empfindet   der   Außenseiter nur,    wenn    er    praktische    Sachen    erfindet    wie aktuell   das   „Fliewatüüt“,   eine   Art   Bobbicar,   das fliegen,    im    Wasser    schwimmen    und    als    Auto (tüüt)        über        Land        fahren        kann.        Beim Zusammenbau           ist           der           handwerklich ungeschickte      Junge      auf      die      Hilfe      seiner Mechaniker-Mutter     angewiesen,     aber     die     will lieber,    dass    ihr    Sohn    endlich    Freundschaften schließt.  
14.30 Uhr "ROBBI, TOBBI UND DAS FLIEWATÜÜT" - Kinderfilm Mit dem Besuch von Arsseni Bultmann ("Tobbi") und weiteren Gästen. 18.00 Uhr "WINDSTÄRKE 5 - Ick bünn een Seemann" (Dauer: 30 Min., FSK: 0) Dokumentation über den Kapitän Klaus Helms mit der Bordkapelle des Lotsengesangvereins „Knurrhahn“ (live) 20.00 Uhr "FILMTOURNEE UNTERWEGS" Kurzfilmrolle 2016 - Moderation Claus Oppermann sowie Sven Bohde und Michal Packschies für den auf dem Green Screen- Festival preisgekrönten Kurzfilm „Der Eimersee“
18.00 Uhr "WINDSTÄRKE 5 - Ick bünn een Seemann" (2016, 24 Minuten, FSK 0) Vier   Jahre   lang   hat   der   freie   Film-Autor   Dieter   Kobrock   aus   Rendsburg   den   Kieler   Kapitän   im Ruhestand,   Klaus   Helms,   mit   der   Kamera   begleitet.   In   dem   Film   berichtet   Helms   über   seine Erlebnisse   aus   47   Jahren   Seefahrt,   den   Meeren   und   schönsten   Schiffen   der   Welt.   Außerdem wirkt   der   Kieler   Kapitän   im   bekannten   Lotsengesangverein   „Knurrhahn“   mit.   Mitglieder   der Bordkappelle des Chores singen live auf der großen Bühne des KinoCenters. Der     Lotsengesangverein     KNURRHAHN     wurde     im Februar    1929,    als    die    Schifffahrt    auf    der    Ostsee wegen   des   Eises   zum   Erliegen   kam   und   sich   die   See- und    Kanallotsen    in    der    Lotsenwartehalle    in    Kiel- Holtenau     (Ort     der     Schleusen     des     Nord-Ostsee- Kanals)    trafen,    gegründet.    Sie    sangen    mit    großer Begeisterung   die   alten   Lieder,   die   das   Leben   auf   See, die   verschiedenen   Arbeiten   an   Bord   der   Segelschiffe und   die   Erlebnisse   in   den   Häfen   ferner   Länder   erzählten   und   schrieben   sie   erstmals   auf.   So entstand   ein   Shanty-Chor   aus   Kapitänen,   der   bis   heute   besteht   und   sich   immer   noch   in   de m   Traditionsraum    im    Restaurant    „Fördeblick“,    der    ehemaligen    Lotsenwartehalle    in    Kiel- Holtenau trifft.
20.00 Uhr Filmtournee unterwegs - mit "DER EIMERSEE" (2015, 100 Minuten, FSK 0) Die     Kurzfilmrolle     ist     eine     Mischung     aus     komischen,     fantastischen     poetischen     und sehenswerten    Geschichten.    Die    Filmteams    kommen    aus    Schleswig-Holstein,    oft    sind    die Filmprojekte    hier    im    Land    realisiert    worden,    viele    mit    kleinem    Budget,    meistens    mit    der Unterstützung       vom       LJF       und/oder       der       Filmwerkstatt       Kiel       der       Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein    (FFHSH).    Moderiert    und    begleitet    wird    die    Kurzfilmrolle    vom Filmemacher und Kameramann Claus Oppermann. Die    Entstehungsgeschichte    des    Eimersees    bei Eckernförde    ist    legendär:    Nur    mit    Hilfe    eines Mörteleimers   erschuf   Michael   Packschies   einen See.      Am      6.      Dezember      1990      erklärte      der Naturschutzbeauftragte    der    Stadt    Eckernförde Pressevertretern,        wie        eine        vom        zuvor renaturierten   Lachsenbach   durchflossene   Senke zu    einem    Feuchtgebiet    werden    wird:    Es    werde lediglich   ein   Eimer   aus   Kunststoff   benötigt,   der   das   Abfließen   des   Wassers   verhindert.   Im Januar   1991   erreichte   der   Wasserspiegel   des   neu   geschaffenen   Sees   seinen   Höchststand.   Das Wasser   floss   über   einen   natürlichen   Überlauf   ab.   Seither   hat   sich   ein   Biotop   mit   Tier-   und Pflanzenvielfalt   entwickelt.   Die   kuriose   Entstehungsgeschichte   des   Eimersees   wird   in   diesem Dokumentarfilm erzählt. Der   Journalist   Sven   Bohde   (34)   beschäftigt   sich   seit   über   zehn   Jahren   mit   Film.   Zu   erwähnen ist   seine   preisgekrönte   Dokumentation   „Entenfang   auf   Friesisch“,   die   auf   mehreren   Festivals lief und bis heute im Friesenmuseum auf Föhr als Lehrfilm präsentiert wird. Die   Filmtournee   unterwegs   tourt   seit   über   30   Jahren   mit   kurzen   Filmen   aus   Schleswig-Holstein durch   das   Land.   Die   Tournee   vom   Landesverband   Jugend         und         Film   (LJF)         ist         damit        bundesweit         wohl         die         längste         und         älteste   Kurzfilminitiative,   die   es   kontinuierlich   seit mehr als drei Jahrzehnten gibt.
23-26.02.17